Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Nachrichtenmangel

Es fehlen klare Impulse, um der Preisbewegung eine Richtung zu geben. Weder das Kriegsthema um den Irak, noch die Überproduktion der OPEC, noch der Mangel in den US-Tanklagern, noch Versorgungsprobleme beim US-Benzin können den Markt derzeit aus seiner Deckung holen. Es sieht so aus, als hätte die Abwärtsbewegung ihre Sturm und Drangzeit beendet. Eine Gegenbewegung ist im Keim erstickt. Jetzt kleckert der Preis fast zufällig ein wenig weiter nach unten.

Auch die technischen Interpretation der Charts hat keine eindeutigen Ideen zu bieten. So deutet der Gasöl-Chart durchaus auf eine Gefahr des Drehens der Preise nach oben hin. Der Brent-Chart hingegen lässt eher den Verdacht zu, dass es weiter abwärts gehen wird.

Heute Morgen gibt der Gasölpreis wieder etwas nach. Mit 218,50$ pro Tonne liegt er unter der gestrigen Handelsspanne. Er bleibt aber noch über dem Tief der letzten Woche.

Unser Heizölpreis steht auf ?Abwarten?. Er geht fast unverändert in den Tag. Die nächste Chance für einen klaren Impuls gibt es in der kommenden Nacht mit der Veröffentlichung der Lagerdaten aus den USA. Es müsste allerdings schon eine dicke Überraschung sein, die für Bewegung sorgen sollte. Und die erwarten wir z.Z. nicht. Also schlagen wir vor, dass man den schönen Abschwung der Preise im Oktober würdigt, sich gegebenenfalls darüber freut, im September nicht gekauft zu haben, und sich nun für den Winter eindeckt.

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