Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Nadelstiche ohne Ende

Ein Bündel bullischer Nachrichten von Bomben bis Yukos-Pleite weisen den Preisen den Weg. Schon ist von einer sommerlichen Benzinrallye die Rede. Heizöl bliebe davon nicht verschont.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Irak muss Lieferungen nach Terror halbieren (starker Einfluss)
Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen (starker Einfluss)
Iran sieht Preisniveau als tief genug an (starker Einfluss)
Saudi Arabien verzichtet auf Zusatzlieferung (starker Einfluss)
Größte russ. Ölgesellschaft vor Pleite (starker Einfluss)
Sorge vor Sommerrallye für Benzin
Sorge über Produktverknappung im Winter
Ölangestellte streiken in Nigeria
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohangebot höher als Nachfrage
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr

Unsere Heizölpreise legten gestern weiter zu. Die argumentative Gemengelage am Weltmarkt ließ ihnen keine andere Wahl. Das wird sich bis in den Winter hinein kaum ändern. Daher raten wir dringend dazu, jetzt den Heizölkauf zu planen. Nutzen Sie die Sparpotentiale, die Ihnen zur Verfügung stehen. Das Warten auf ein tieferes Preisniveau gehört nicht dazu. Sich mit einem Nachbarn zusammenzuschließen reduziert dagegen den Preis recht ordentlich und erspart Ihnen die komplizierte Organisation einer großen Gruppe. Aber am wichtigsten ist es, etwas Zeit (bis zu 14 Tage) für die Lieferung einzuplanen. Damit gelingt dem Lieferanten eine gute Tourenzusammenstellung. Das alles reduziert die Logistikkosten und damit den Preis.

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