Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Neue Chance

Die Entwicklung der Ölpreise ist für Verbraucher unbefriedigend. Sie kommt nicht in dem Maß voran, wie das Börsenumfeld dies erwarten lässt. An den Aktienmärkten wird bereits Rezession gehandelt. Wird sie Wirklichkeit, muss die Politik diese mittellos zu Kenntnis nehmen. Eine weitere Rettungsaktion kommt wegen Überschuldung nicht in Frage. Erwartungsgemäß würde die Ölnachfrage sinken bei vermutlich weiterhin gutem Angebot. Dass dieses Szenario nur an den Aktienbörsen furios, an den Ölbörsen hingegen äußerst zurückhaltend gehandelt wird, lässt sich allenfalls mit der latenten Suche nach dauerhaften Werten erklären. Öl kann mit dem Nimbus der endlichen Verfügbarkeit punkten. Im wirtschaftlichen Extremfall wird das nicht reichen, um den Preis hoch zu halten. Entgegen der gefühlten Entwicklung befindet sich der Ölpreis übrigens seit April in einer moderaten Abwärtsbewegung. Nun gibt es eine neue Chance, diese zu beschleunigen. Der Sturz des Gaddafi-Regimes sollte das in Europa schmerzlich vermisste libysche Öl bald wieder fließen lassen. Auf Grund seines geringen Schwefelgehalts ist es nur schwer durch andere, reichlich am Markt vorhandene Ölsorten ersetzbar. Heute Morgen zeigt die Ölbörse bereits eine Abwärtsreaktion.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Nordsee-Öl fließt unzureichend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Libyen sollte bald wieder Öl liefern
EU-Konjunktur gibt nach
US-Konjunktur läuft schlecht
Nachfrageprognosen gesenkt
Staatsschulden in den alten Industrienationen
Lieferung der freigegebenen strategischen Ölreserven
Markt gut mit Öl versorgt

Unsere Heizölpreise befinden sich in einem kaum zu erkennenden Abwärtstrend. Gefühlt handelt es sich eher um eine seitwärtsgerichtete Bewegung. Dass der Preisrückgang an den Ölbörsen keinen größeren Effekt auf unser Heizöl hat, liegt unter anderem an der zeitweise sehr starken Nachfrage im heimischen Markt, die das Angebot überfordert. Wegen der virulenten Rezessionsangst der Finanzszene rechnen wir dennoch mit rückläufigen Preisen. Die können aber noch Monate auf sich warten lassen. Aktuell lässt die neue politische Lage in Libyen Hoffnung auf einen kurzfristigen Preisabgang keimen. Es empfiehlt es sich, die Vorgänge eng verfolgen, um gegebenenfalls einen günstigen Kaufmoment aufzuspüren. Dabei kann unser Preiswecker hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben.
Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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