Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Neue Hurrikane am Horizont

Der Abwärtstrend der Ölpreise ist intakt. Das heißt aber nicht, dass die Preise weiterhin rasant verfallen. Nach einer zweitägigen Bärenparty ist die Preisbewegung zur Ruhe gekommen. Neue Sturmwarnungen für den Golf von Mexiko und die mit Spannung erwartete Offenbarung der OPEC zu den Liefermengen bringen bullische Aspekte ins Spiel. Sie neutralisieren den von Nachfragerückgängen inspirierten Abgabedruck. Die OPEC wird ihre Mengenentscheidung am 9. September verkünden. Im Vorfeld wird die Spekulation darum angeheizt. Die Meldung der US-Bestandsdaten ist feiertagsbedingt auf heute verschoben. Ein nennenswerter Einfluss auf die Preisbildung ist nicht zu erwarten. Der Dollar befindet sich in einem bemerkenswert steilen Aufwärtstrend. Eine Gegenreaktion deutet sich an.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Potentielle Hurrikane auf dem Radar
OPEC diskutiert Ausstoßkürzung
Hochpreisprognose von Goldman Sachs
Kaukasuskonflikt
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gustav verlief glimpflich
Sinkende US-Konjunktur bringt Nachfragerückgang
Rückgang der OECD-Nachfrage
Weltwirtschaft kühlt sich ab
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Steigender Dollarkurs

Unsere Heizölpreise befinden sich am unteren Rand einer Seitwärtsbewegung. Die Hoffnung, dass sie die Unterstützung durchstoßen, ist durchaus berechtigt. Aktuell ist sie aber durch die Preisbildung am Weltmarkt auf Eis gelegt. Es bedürfte eines weiteren Abwärtsrucks, um die gewünschte Bewegung in die Heizölpreise zu bringen. Dieser Ruck ist in den kommenden Tagen kaum zu erwarten. Zu einem tiefen Preisfall, wenn es ihn denn geben sollte, wird es nur schwerlich kommen. Denn spätestens unter der Marke von 100 Dollar für Rohöl werden neue Aufwärtskräfte geweckt. Und diese Marke ist nicht mehr weit entfernt. Wer den Markt eng verfolgen will und nicht ständig www.esyoil.com aufrufen möchte, kann sich mit unserem Preisalarm per Email informieren lassen.

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