Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Neue Verbalattacken

Durch Kriegsäußerungen von George Bush und seinem Verteidigungsminister in Sachen Irak bekam der Ölpreis gestern erneut Zündstoff. Die sich abzeichnende Tendenz der OPEC, die Lieferquoten auf ihrem September-Meeting in Osaka nicht zu erhöhen, unterstützt die derzeit hohen Preise.

Spekulationen über ausgeglichene Lagerbewegungen brachten am Abend aber wieder Ruhe ins Spiel. Und diese Spekulationen trafen, wie sich in der Nacht herausstelle, durchaus den Kern der jüngsten Veröffentlichungen über die Ölvorräte.

Danach stieg der Rohölvorrat um 2,9 Mio. Barrel zur Vorwoche. Er steht nun 0,3% höher als vor einem Jahr.

Heizöl und Diesel fielen in der vergangenen Woche um 1,1 Mio. Barrel. Sie stehen 8,4% über dem Vorjahresbestand.

Benzin verlor 2,1 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht nun 5,9% über dem Vorjahr. Damit gehören die im Frühsommer herrschenden Sorgen über eine ausreichende Versorgung der Vergangenheit an.

Heute Morgen kostet Gasöl in Rotterdam 233,50$ pro Tonne. Der Preis liegt damit in der Mitte der gestrigen Handelsspanne. Auch das ist ein Indiz dafür, dass die Bestandsdaten gewisse Übertreibungen glätten konnten.

Unser Heizölpreis bewegt sich heute Morgen nicht. Er bleibt auf dem Niveau von 0,35 EUR / Liter im Bundesdurchschnitt stehen. Wir können uns gut vorstellen, dass er in nächster Zeit um diese Marke pendeln wird. Die Volatilität könnte angesichts der immer wieder mit Krieg drohenden US-Regierung hoch ausfallen.

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