Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Neuer Anlauf zu alten Höhen

Noch ist der Preis perfekt, findet die OPEC. Sie möchte ihn zwischen 70 und 80 Dollar pro Barrel sehen. Dort befindet er sich auch, der Preis für den OPEC-Korb. Das ist ein Ensemble verschiedener Sorten aus den OPEC-Mitgliedsstaaten. US-Rohöl laboriert bei 87 Dollar pro Barrel. Das ist zu teurer, befinden fundamental eingestellte Analysten. Sie sehen zuviel Finanzspekulation im Preis. Das heißt nicht, dass diese verschwinden wird. Im Gegenteil, die Sache läuft gut für die Finanzindustrie. Sie hat keinen Anlass, ihr Spiel zu beenden. Goldman & Sachs befeuert die zockende Gefolgschaft mit neuen Preisaussagen. Diese werden sehr sachverständig verkündet. Sie sind indes reine Werbung für eine gewinnbringende Entwicklung. In diesem Jahr soll der Duschschnittpreis für Rohöl bei 90 und im nächsten Jahr bei 110 Dollar pro Barrel liegen. Gemeint ist vermutlich US-Rohöl. Alle Auguren erwarten eine steigende Nachfrage. Die Schätzungen der EIA (US-Energieministerium) für das Zugpferd der Entwicklung, China, verändern sich von Monat zu Monat. Die letzten Prognosen für das laufende Jahr waren +10,1Prozent, +5,4 Prozent und aktuell +6,4 Prozent. Unter den alten Industrieländern soll Europa keine Verbrauchssteigerung erfahren. Gestern stieg sowohl der Ölpreis als auch der Dollarkurs. Gehandelt wurden die Verbrauchsprognosen und die griechische Finanzierungskrise.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Konjunkturoptimismus
Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China könnte Geldpolitik straffen
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl

Unsere Heizölpreise steigen und steigen. Gestern waren sowohl die Ölbörse als auch der Devisenmarkt für die Entwicklung verantwortlich. Mittlerweile kann man zwar eine Überhitzung der Ölpreise beobachten. Eine Abkühlung wird nach Lage der Dinge aber nur kleine Effekte bringen. Ein ordentlicher Abgang der Preise ist nicht in Sicht. Der wird wohl erst kommen, wenn es an den Börsen erneut kracht. Für den Heizölkauf ist die Zeit nicht einladend. Sie kann in den nächsten Monaten aber noch unfreundlicher werden. Deshalb ist das Aussitzen der Entwicklung kein gewinnbringender Vorschlag. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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