Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Neutrale Börsenlage

Die Einflüsse des für die Ölwelt wichtigen US-Wetters und der relevanten politischen Brennpunkte gleichen sich aus Börsensicht derzeit aus. In den US-Heizölregionen herrscht nach wie vor kein typischer Winter. Es ist zu warm. Der Iran marschiert weiter in Richtung Atombombenfähigkeit. Das Land entfernt sich zielstrebig aus dem westlichen Verständnishorizont. Damit wird eine Tageslieferung von 2,7 Mio. Barrel Rohöl in Frage gestellt. Momentan gibt es keine physischen Probleme am Ölmarkt. Gestern sank der Heizölpreis. Der Rohölpreis und die Dollarparität zeigten wenig Änderung zum Vortag.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Russland ein unzuverlässiger Energielieferant
Irakische Förderung auf Tiefststand seit US-Invasion
Instabile Lage in Nigeria
Weltweites Nachfragewachstum wird beschleunigt
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
OPEC-Generalsekretär will Förderquoten beibehalten
US-Verbraucher sparsamer
Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise gaben gestern weiter nach. Z.Z. spricht vieles dafür, das die Handelsspanne in den Grenzen der Novemberpreis fortbesteht. Ein Einbrechen der Ölpreise ist auf Grund der eher bullischen Preiserwartungen für den Jahresverlauf wenig wahrscheinlich. Für einen Ausbruch nach oben ist die Versorgungslage momentan zu gut. Die deutlichste Preisgefahr geht derzeit vom Atomstreit mit dem Iran aus.

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