Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Neutrale Stimmung

Im schwelenden Konflikt zwischen dem Irak und der UNO geht es vordergründig um die Waffenkontrollen, die seit drei Jahren von Saddam Hussein unterbunden werden. Angesicht massiver Kriegsdrohungen der USA scheint der Diktator nun auf eine Gesprächslinie einzuschwenken. Neben den politischen Nachrichten wird gemeldet, dass das Land seinen Ölausstoß wegen technischer Probleme in den letzten zwei Monaten um 25% reduzieren musste.

Die Technik spielt auch bei anderen Raffinerien eine Rolle. Venezuela muss eine große Raffinerie, die hauptsächlich die USA mit Benzin bedient, wegen Revisionsarbeiten für einen Monat aus der Versorgung nehmen.

Neben diesen leicht preistreibenden Nachrichten, die allerdings durch die tendenzielle Überversorgung der Märkte kompensiert wurden, gab es am späten Abend noch die API-Daten über die US-Ölvorräte. Sie sind als neutral bis leicht preisdrückend zu bewerten.

Rohöl gewinnt 1,0 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht nun bei einem Plus von 10,2% zum Vorjahr.

Heizöl und Diesel reduzierten erwartungsgemäß um 1,2 Mio. Barrel zur Vorwoche und stehen bei 24,3% zum Vorjahr.

Benzin verlor 0,2 Mio. Barrel zur Vorwoche und steht bei einem Plus von 6% zum Vorjahr.

Die US-Raffinerien laufen mit einer schlechten Auslastung von deutlich unter 90%. Allerdings stellt das bei der aktuellen Nachfrage kein Problem dar.

Unser Heizölpreis wird sich heute vermutlich kaum bewegen. Ein leichter Anstieg heute Morgen ist wenig signifikant für den Gesamtmarkt.

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