Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Nigerias Ölrebellen in der Offensive

Der als Gegenreaktion begonnene Preisanstieg setzte sich gestern fort. Die Rebellenoffensive in Nigeria lieferte die nötigen Impulse. Bilanz der vermeintlichen Kämpfer für bessere Lebensverhältnisse: Neun entführte ausländische Ölarbeiter und eine zerstörte Pipeline. Shell musste die Produktion in Nigeria um 19 Prozent reduzieren. Der kurzfristige Abwärtstrend ist noch nicht gebrochen. Bullen wittern aber schon wieder ihre Chance. Der Dollar hielt das Niveau vom Wochenende. Zinsphantasien behindern eine zu erwartende Abwärtsbewegung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Rebellen schaden Nigerias Ölindustrie
Venezuelas Chavez droht USA mit Lieferstopp
OPEC-Mitglieder fordern Lieferkürzungen
Kuwaits Reserven herabgestuft
Raffineriekapazitäten knapp
Charttechnik: bullische Gegenreaktion

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Drosselung der Öllieferungen wird dem Iran nicht zugetraut
Schwache Nachfrage in den USA
Versorgungslage wird positiv gesehen
Vorräte gut
Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen. Die Chance auf fallende Preise ist einstweilen suspendiert. Der Preisrückgang im Februar blieb bisher hinter den Möglichkeiten, die der internationale Markt bot, zurück. Ob ?Abwärts? in Kürze eine neue Chance erhält, bleibt im Reich des Spekulativen verborgen. Nach unserer Ansicht ist die rechtzeitige Heizölbestellung mit etwas Terminflexibilität der Spekulation auf tiefere Preise vorzuziehen. Im ersten Fall hat man wenigstens einen sicheren Spareffekt.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen