Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Noch mehr Öl und Terror

Nach wie vor, kann die Versorgungslage mit Rohöl als gut bezeichnet werden. Nach Norwegen, könnte jetzt auch Venezuela die Produktion ausweiten. Das wird zwar noch dementiert, aber davon ist nicht viel zu halten. Nach Schätzungen der IEA in Paris betrug der Ölausstoß der OPEC im Mai 23.140 Mio. Barrel pro Tag, die Quote beträgt jedoch nur 21.701 Mio. Auf dem nächsten Treffen der OPEC in Wien am kommenden Mittwoch wird zunächst noch über den kommenden OPEC-Generalsekretär gesprochen werden. Man kann davon ausgehen, dass keine Änderung an den Quoten vorgenommen wird. Zusätzlich ist fraglich, ob der IRAK wieder zu seinen alten Fördermengen zurückkehrt. Das sind weitere Liefermengen, die den Ölpreis drücken könnten.

Der Irak ist es aber auch, der mit seiner Politik bezüglich der Waffeninspekteure, einen weiteren Krisenherd im Nahen Osten schafft. Es ist immer noch unklar, ob die USA diese Haltung des Irak als Anlass nehmen könnten, einen erneuten Waffengang gegen ihn vorzunehmen.

Stärker noch als die Unsicherheit um den Irak, wirkt sich die erneute Eskalation im Israel/Palästina-Konflikt auf den Handel aus. Der erneute Einmarsch und die Umstellung des Hauptquartiers von Arafat durch die israelische Armee sind untrügliche Zeichen dafür, dass es keine Lösung in naher Zukunft geben wird.

Der Gasölpreis liegt heute morgen unter der 200$-Marke bei 197,75$ pro Tonne. Damit hat er eine psychologische Unterstützung nach unten durchbrochen.

Unser Heizölpreis könnte zunächst dem Gasöl folgen und wieder etwas fallen, allerdings sind die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten wieder so heftig, dass wir erwarten, dass der Preis zunächst weiter nervös reagieren wird.

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