Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Nordkorea testet Atombombe

Am Freitag gaben die Ölnotierungen zunächst nach, zogen im Laufe des Abends aber wieder an. Die geringe Nachfrage und die weiterhin schlechten Wirtschaftsprognosen sind Anlass für weiteren Korrekturbedarf. Am Wochenende konnte man Stimmen aus der OPEC vernehmen, die eine weitere Kürzung der Fördermengen auf dem Ministertreffen am kommenden Donnerstag als unwahrscheinlich erscheinen lassen. Vielmehr bemüht sich die OPEC um Disziplin in der Einhaltung der bereits beschlossenen Förderquoten. Nordkorea hat sich mit einem erneuten Atomtest zurück in den Fokus der internationalen Politik gebracht. Eine Reaktion an den Märkten ist noch nicht zu erkennen. Heute Morgen geben die Notierungen zunächst nach. Die Preisentwicklungen von heute werden aber kaum als Maßstab genommen werden können, da aufgrund eines Feiertages in den USA und Groß Britanniens der Parketthandel nicht aufgenommen wird. Geringe Umsätze an den elektronischen Märkten können deswegen zu kurzzeitigen Verwerfungen führen, die morgen ausgeglichen werden. Der Dollar gab weiter nach. Ein Euro kostet zur Stunde mehr als 1,40 Dollar. Dies wird auf die diskutierte Abstufung des Ratings der USA zurückgeführt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Brand in US-Raffinerie
US-Bestände gesunken
Haussierende Aktienmärkte
Konjunktur wird bisweilen freundlicher gesehen
China importierte im April mehr Öl
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: EIA, OPEC und IEA senken Nachfrageprognose erneut
OPEC lieferte im April mehr Öl
Globale Rezession
Überproduktion von Rohöl
Weltweite Nachfrage sinkt
Öllager randvoll
Goldman & Sachs prognostiziert 45 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise geben nach. Sie bewegen sich im Preisband, das durch den März beschrieben wurde. Nach fundamentaler Betrachtung sollte dies auch so bleiben. Dennoch sind in den letzten Wochen wieder gehäuft Spekulanten in den Markt gekommen, die auf eine Erholung der Weltwirtschaft und damit auf höhere Preise wetten. Die Binnennachfrage ist eher gering. Die Lieferzeiten sind generell kurz. Die günstigen Kursschwankungen können als Gelegenheit betrachtet werden sich einzudecken. Wir erwarten nicht, dass Heizöl in nächster Zeit sehr viel billiger wird. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass es teurer wird. Lassen Sie sich automatisiert und kostenlos über die Preisentwicklung durch unseren Preisalarm informieren.

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