Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Norwegens Ölproduktion streikgefährdet

Mangels anderer Nachrichten wurden die Preise gestern durch einen seit Monaten andauernden Arbeitskampf einiger norwegischer Ölarbeiter bewegt. Nach wechselnden Nachrichten über den Ausgang setzte sich eine bärische Sichtweise durch. Die Regierung wird die Möglichkeit wahrnehmen, den Streik per Gesetz zu beenden. Das Recht gesteht ihr den Eingriff bei einer Bedrohung der nationalen Sicherheit zu.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Niedrige US-Vorräte
Schäden des Sturms Ivan noch nicht komplett beseitigt
Norwegens Öllieferungen streikgefährdet
Yukos fördert unter normal wg. Streit mit Kreml
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Streikende in Norwegen wird erzwungen
OPEC konnte Förderung im Oktober leicht erhöhen
Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005
Angebot müsste eigentlich ausreichen

Unsere Heizölpreise geben nach. Sie folgen damit einer kurzfristigen Bewegung des Weltmarktes und dem Dollartrend. Die US-Währung steht erheblich unter Druck. Der wird vermutlich über längere Zeit anhalten. Davon kann man beim Öl nicht ausgehen. Rückläufige Preisbewegungen werden derzeit eher die Ausnahme bleiben. Wir gehen von Preissteigerungen für Heizöl in der zweiten Wochenhälfte aus.

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