Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Norwegens Streik eskaliert

Statt eines Streikendes wird der Arbeitskampf norwegischer Ölarbeiter auf die Spitze getrieben. Fehlmengen bereits über 0,4 Mio. Barrel pro Tag. Regierung droht mit Aussperrung. Totalausfall von 3.0 Mio. Barrel pro Tag möglich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Streik norwegischer Ölarbeiter (starker Einfluss)
Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Charttechnik: langfristiger Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird im Juli über 30 Mio. B/T liefern
Saudi Arabien steigert Förderung weiter
Lieferausfall des Iraks beendet
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
Fonds ziehen sich zurück

Unsere Heizölpreise haben sich auf dem aktuellen Niveau festgesetzt. Für den Weltmarkt gilt das gleiche. Dem außerordentlich hohen Ölangebot steht eine hohe Nachfrage und die Sorge vor Lieferausfällen gegenüber. Das schafft derzeit ein Patt der Marktkräfte und eine Seitwärtsbewegung der Preise. Bei ungenügend starken Argumenten für einen bevorstehenden Preisverfall raten wir dringend dazu, jetzt Heizöl zu kaufen, um nicht in die Phase eines Nachfrage Booms zu kommen. Der steht auf Grund eines erheblichen Kaufverzugs der Verbraucher (siehe Charts ?Verkaufsmengen?) im Herbst ins Haus und wird vermutlich drastische Preissteigerungen verursachen.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen