Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Notabschaltung ausgelöst

Der Ölmarkt ist heute noch das, was er gestern war. Angebot und Nachfrage weisen keine sprunghaften Veränderungen auf. Das globale Wirtschaftswachstum sorgt für eine stetige Steigerung der Nachfrage, die für einen überschaubaren Zeitraum durch das Angebot samt seiner Reservekapazitäten gedeckt werden kann. Der Ölpreise ist heute ein gänzlich anderer als gestern. Er implodierte um fast zehn Prozent. Ein Novum in der Geschichte. Im Finanzzirkus hat irgendjemand den Notausschalter gedrückt und damit eine Kettenreaktion ausgelöst. Im Vorfeld dieser Panikattacke beschlich die Akteure das Gefühl, dass ihre Träume von der Rückkehr der USA auf den Pfad des Hyperkonsums nicht wahr werden. Seit ein paar Tagen trübte sich die Stimmung ein, weil die Amerikaner offenkundig zarte Ansätze von Sparsamkeit demonstrieren. Das jedenfalls sagen einige Wirtschaftsdaten. Das neue Bild muss nun erstmal verarbeitet werden. Derweil nimmt die Nachfrage mehr oder weniger stark zu. Der Ursprung dafür liegt längst nicht mehr in den USA. Er liegt in China, Indien, Brasilien und in einigen Ölstaaten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Nullzinspolitik der FED
Chinas Ölkonsum wächst
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Sorge vor Ausweitung der Unruhen auf Saudi Arabien

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Unfreundliche Wirtschaftsdaten für die USA
USA brauchen weniger Benzin
Reduzierte Wachstumsprognosen
Markt ausreichend mit Öl versorgt
Insgesamt hohe US-Bestände
Staatsschulden in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise brechen ein. Der Rückgang ist erheblich. Im Vergleich zu dem, was an den Ölbörsen geschieht, ist die Bewegung immerhin noch fassbar. Sie wird durch den Dollar gedämpft, der die übliche Gegenposition einnimmt. Die Wucht, die gestern in den Öl- und Dollarnotierungen steckte, ist unfassbar. Das Ergebnis für die Heizölpreise kommt auf alle Fälle überraschend. Ein derartig großer Rückgang sollte unbedingt zum Kauf genutzt werden. Dass dieser ohne Zusammenbruch des Finanzsystems aufläuft, ist quasi ein Geschenk. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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