Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Notenbanken geben Ton an

Die Zentralbanken geben zurzeit den Ton an. Während am Freitag die US-Wirtschaftsindikatoren eher von einer schlechteren Entwicklung berichteten, ließ der US-Notenbankchef Ben Bernanke die Kurse an den Aktienmärkte wieder steigen, indem er Unterstützung für die US-Wirtschaft durch die Notenbank versprach. Er werde unkonventionelle Mittel einsetzen, um die Wirtschaft von einem erneuten Rutschen in die Rezession abzuhalten. In Japan versucht sich die japanische Notenbank gegen den zu starken Yen zur Wehr zu setzen, indem auch sie mehr finanzielle Mittel bereitstellt. Die Bank of Japan weitet ihr Bankenprogramm von 20 Bill. Yen auf 30 Bill. Yen (ca. 275,5 Mrd. Euro) aus. Damit wehrt sich die Notenbank gegen die in Japan grassierende Deflation. Diese Maßnahmen hatten bisher nur wenig Auswirkung auf den Euro. Er ist zwar stabil, steigt aber leider nicht. Der Ölmarkt richtet sich mangels eigener Impulse wieder nach dem Aktienmarkt, der durch den Geldregen, der von der US-Notenbank in Aussicht gestellt wurde, wieder steigt. Er zog den Ölpreis mit, der somit am Freitag einen weiteren Anstieg vollzog. Mit der Aussicht auf frisches Geld sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ölpreise in der nächsten Zeit fallen könnten.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ein positives Datum von der US-Wirtschaft
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwache US-Konjunktur
Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise stiegen am Freitag weiter. Der Euro bringt nur wenig Entlastung. Der Ölpreis steigt zu stark. Wir bewegen uns weiter in dem seit Juli bestehenden Preisband eines mittelfristigen Seitwärtstrends der Heizölpreise. Aus dem Süden Deutschlands ist weiterhin von knapper Ware zu hören. Dadurch wird der Heizölpreis regional ein wenig angehoben. Hier scheinen Mineralölgesellschaften Gewinnpolitur zu betreiben. Dies könnte in den kommenden Monaten verstärkt auftreten, weil die Industrie mit dem Kaufzwang der Verbraucher rechnet. Das sollte bei der Planung der Heizölbestellung berücksichtigt werden. Zurzeit sind die Heizölpreise auf erhöhtem Niveau stabil. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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