Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Nun auch unser Heizöl

Auslöser der allgemeinen Preisrallye ist der Kriegsdrang der USA gegen den Irak. Im Falle der militärischen Auseinandersetzung wird mit massiven Versorgungsengpässen beim weltgrößten Ölverbraucher gerechnet.

Auslöser für die gestern trotz ursprünglich anderer Zeichen weiter beschleunigten Preissteigerungen ist eine Diskrepanz in den jüngsten Meldungen über die Entwicklung der US-Ölvorräte. Während das API (American Petroleum Institut) einen Rohölaufbau von mehr als 6,6 Mio. Barrel verkündete, kam das DOE (Department of Energy) mit weniger als der Hälfte heraus. Die Zahl lautete 2,8 Mio. Barrel. Das schockte die Marktteilnehmer und schickte die Preise zu einem weiteren furiosen Gipfelsturm an.

Bis zum Handelsschluss in New York ging es gestern aufwärts. Heute Morgen gibt es eine Verschnaufpause. Gasöl kostet in Rotterdam zur Stunde 231,50$ pro Tonne. Das ist etwas weniger als gestern Abend.

Unser Heizölpreis machte den Sturmlauf mit. Schneller als erwartet nähert er sich den Jahreshöchstständen an. Im Norden der Republik sind die Spitzen bereits geknackt. Nach den wilden Anstiegen ist zwar jederzeit eine Gegenbewegung möglich. Wie wir aber bereits in letzten Woche anmerkten, ist es sehr gefährlich, auf so einen Moment zu warten. Man kann sich angesichts der schnellen Preissteigerungen auf einem Niveau wiederfinden, das eine Gegenbewegung vollkommen unattraktiv macht.

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