Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


OPEC: Rohöl bis Jahresende über 70 $

Die Preise steigen. Der Sturm Chris ist als Preistreiber zwar zu Grabe getragen. Dafür schloss der Iran am Wochenende die bullische Lücke. Er will die Atombemühungen forcieren. Die unnachgiebige Haltung lässt einen Sanktionsbeschluss der UNO wahrscheinlicher werden. Das Thema ?Ölwaffe? ist wieder an der Börse. Syrien droht mit Kriegseintritt im Nahen Osten. Angesichts der anhaltenden polischen Spannungen sieht der OPEC-Präsident Daukoru keine Chance, dass der Rohölpreis bis Jahresende unter 70 Dollar pro Barrel fallen könnte. Der Dollar verlor am Freitag auf Grund schlechter Arbeitsmarktdaten in den USA erheblich an Wert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran spitzt sich zu
Syrien droht mit Kriegseintritt im Nahen Osten
Instabile Lage im Irak
Lieferausfälle in Nigeria
Angst vor Hurrikanen in den USA
Raffinerieprobleme in den USA
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wirtschaftswachstum unter Erwartungen
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen wieder. Der Weltmarkt ist bullisch. Der Binnenmarkt ist ruhig. Wegen geringer Nachfrage stellen die niedrigen Pegel auf den Wasserstraßen z.Z. kein Problem dar. Die Aussichten für den Preis sind nicht gut, die preistreibenden Umstände zu vielfältig. Wer innerhalb der kommenden zwei Monate Heizöl kaufen muss, sollte nicht lange warten.

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