Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


OPEC bastelt an Kommunikation

Die Aussichten für ein über Jahre entspanntes Ölangebot scheinen ausgezeichnet zu sein. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Schließlich haben wir es mit einem endlichen Stoff zu tun, der seit 150 verprasst wird. Dadurch treten erhebliche Abnutzungsspuren in den Vorkommen auf. Weil die Versorgung zwischenzeitlich knapp zu werden drohte, war die Investition in Ölförderung attraktiv. Nun deutet sich die Ernte der Investitionsbereitschaft an. Die trifft auf relativ schwache Konsumfreude. Anbieter wittern Probleme mit den erwarteten Renditen. Sie arbeiten an ihrer Sicherung indem sie die Kommunikation justieren. So weist die OPEC plötzlich auf die Möglichkeit hin, die angestrebten Produktionsziele mangels Ressourcen nicht erreichen zu können. Bisher setzte sie sich für die Senkung des Rohölpreises auf 100 Dollar ein und betonte zu diesem Zweck ihre uneingeschränkte Leistungsfähigkeit bei der Förderung. An den Börsen ist man sicher gut auf die kritischen Hinweise zu den Ressourcen zu sprechen. Sie sichern die Finanzszene gegen größere Verluste ab. Gestern tendierten die Notierungen wieder seitwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: China wächst immer noch rasant
Geringe US-Heizölbestände
Geldvermehrung der Notenbanken
Israel und USA mit Iran im kalten Krieg
Krieg in Syrien destabilisiert Nahen Osten

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Nachfragerückgang wegen Sturmschäden für die USA
Hohe US-Rohölbestände
OPEC produziert über Quote
Ölangebot hoch
Globale Konjunkturaussichten schwach

Unsere Heizölpreise folgen den Börsen. Sie veränderten sich gestern kaum. Die aus charttechnischer Perspektive unfreundliche Aussicht im kurzfristigen Bereich scheint sich zugunsten der Fortsetzung des Seitwärtstrends aufzulösen. Die Möglichkeit zu nennenswert tieferen Preisen ist derzeit nicht erkennbar. Momentan halte ich die Spekulation darauf für den Zeitkorridor Januar bis März 2013 für vertretbar. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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