Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


OPEC diskutiert Mengen und Preise.

An den Börsen blieb es gestern feiertagsbedingt ruhig. Innerhalb der OPEC beginnt der Lärm vor dem nächsten Treffen am 15. Juni. Das Kartell ist in zwei Lager gespalten. Für eine Gruppe sind die aktuellen Preise fair. Sie fordert die Rücknahme der ständigen Quotenüberschreitung, um einen Preisrückgang zu verhindern. Die andere Gruppe wünscht aus Sorge über neue Initiativen der Verbraucherländer für alternative Energien eine Preissenkung um 5 bis 15$ pro Barrel. Sie sieht die derzeit hohen Rohölvorräte positiv und möchte diese durch Beibehalten der Quotenüberschreitung ausbauen. Der Dollar steigt derweil weiter.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Unsicherheit um Erkrankung König Fahds
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Sorge über Produktengpässe im vierten Quartal
Chinas Nachfrage wächst weiter
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag
Wachsende Reservekapazitäten

Unsere Heizölpreise veränderten sich gestern kaum. Der Weltmarkt machte eine Pause. Die Verbraucher machen ebenfalls Pause. Der Heizölpreis wird für einen Kauf als zu teuer empfunden. Die Hoffnung auf günstigere Preise besteht fort. Die Gefahr ist hoch, dass sich die Vorgänge des letzten Jahres wiederholen. Käufe müssen im großen Stil wegen leerer Tanks in den langfristigen Aufwärtstrend hinein platziert werden. Heizöl kann wegen Überforderung der Transportkapazitäten nicht rechtzeitig oder nur gegen weitere Preisaufschläge geliefert werden.

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