Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


OPEC gibt Preise einstweilen verloren

Der Ölpreis wird sich erst ab Mitte des kommenden Jahres erholen. So sieht es die OPEC. Damit wird klar, dass das Kartell keine preisrelevante Erwartung an die angestrebte Kürzung der Fördermengen hat. Sie erkennt ihre momentane Machtlosigkeit de facto an. Der Kampf dagegen findet nicht um Mengen sondern um Mitglieder statt. Ihr Präsident Chalil fordert Russland, Norwegen und Mexiko zum Beitritt in das Ölkartell auf. Wenn es dazu käme, würde die OPEC 80 Prozent der Weltölreserven kontrollieren. Selbst ohne einen erwarteten Erfolg für die Preisbildung wird die OPEC am 17. Dezember eine Kürzung aussprechen müssen. Denn es gilt nun, eine Ölschwemme zu vermeiden. Dazu muss der Produktionsüberfluss begrenzt werden. Der Ölpreis stürzte gestern weiter ab. Und selbst der Dollar gab deutlich nach. Dieser Umstand wird der klaren Zinsentscheidung der EZB zugeschrieben.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC diskutiert weitere Kürzungen
China legt Konjunkturprogramm auf
IEA prognostiziert neue Hochpreisphase ab 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC hat kaum Handlungsspielräume
Frühere OPEC-Kürzung war ungenügend
Sinkende Konjunktur und Rezessionsängste
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
Chinas Nachfrage wächst deutlich langsamer
Charttechnik: Abwärtstrend des Ölpreises

Unsere Heizölpreise fallen munter weiter. Die 2006er Preise werden in Kürze unterschritten. Als neuer Maßstab darf die Preisspanne von 2005 angesehen werden. Es steckt immer noch Abwärtspotenzial in den Heizölpreisen. Auf Sicht von zwei und mehr Jahren muss allerdings erhebliches Aufwärtspotenzial konstatiert werden. Um sich langfristig vor überbordenden Heizkosten zu schützen, ist die energetische Haussanierung nötig. Sie betrifft das Gros der bestehenden Gebäude. Hilfreich ist es, zu diesem Zweck vorab eine Verbrauchsanalyse vorzunehmen. Hierzu gibt es unser kostenloses Logbuch für den Heizölverbrauch.

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