Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


OPEC hält Förderquoten

Die OPEC wird auf ihrer heutigen Sitzung einen Beschluss zur Beibehaltung der Förderquoten fassen. Die aktuelle Rohölversorgung ist gut. Die Versorgung mit Heizöl ist auf Grund überdurchschnittlich hoher Temperaturen in den USA sogar üppig. Die Preise werden dennoch durch den Atomstreit hoch gehalten. Venezuela, einer der wichtigsten Lieferanten der USA, ergreift Partei für den Iran. Das erhöht die Nervosität an den Börsen, denn die USA haben einen dominierenden Einfluss auf die Preisbildung. Der Dollar bewegt sich kaum. Devisenhändler warten auf neue Impulse von der Zinsentscheidung der US-Notenbank heute Abend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Venezuela ergreift Partei für den Iran
Ölkrieg in Nigeria
Kuwaits Reserven herabgestuft
Weltweites Nachfragewachstum wird beschleunigt
Irakische Förderung auf Tiefststand seit US-Invasion
Raffineriekapazitäten knapp
Sorge vor Benzinknappheit in den USA
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
OPEC behält Förderquoten bei
Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise steigen. Der Auftrieb wird über den Atomstreit eingebracht. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass Heizöl noch teurer wird, ist daher groß. Erst wenn das Problem im gegenseitigen Einvernehmen gelöst ist, haben die Preise eine Chance auf das Dezemberniveau zurückzufallen. Wer in Kürze Heizöl braucht, sollte mit dem Kauf nicht warten. Im Inland sind die Preise entlang einer Linie zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin überdurchschnittlich hoch. Ursache ist Eisgang auf einigen Wasserstraßen.

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