Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


OPEC hält Preis hoch

Ernsthaft glaubt niemand an eine Kürzung der Liefermengen durch die OPEC. Dennoch hat das Thema die Preise gestern maßgeblich beeinflusst. Der charttechnisch nahe liegende Preisrückgang blieb aus. Dadurch hat sich nun ein weniger verheißungsvolles Bild für Verbraucher ergeben. Angeführt wurde die Diskussion um weniger Öl vom iranischen Ölminister Gholam Hussein Nozari. Er kann das Ergebnis als Punktsieg verbuchen. Sein Thema stellte die Sorgen um die US-Konjunktur in den Schatten. Mit fortschreitender Zeit wird der bärische Einfluss der Rezessionsdebatte schwinden, auch wenn es tatsächlich zu einer Rezession in den USA kommen sollte. Denn weltweit wird nach heutiger Einschätzung immer mehr Öl verlangt. Der Dollar zappelte gestern hin und her. Am Schluss stand er unverändert zum Vortag.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Zinssenkung in den USA erwartet
Stimulus-Plan der US-Regierung
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Terror in Nigeria
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Bestände steigen
US-Konjunktur wankt
US-Regierung will Ölkonsum senken
Saudi Arabien denkt über Erhöhung der Liefermengen nach
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise geben leicht nach. Wir hatten gestern mehr Preisrückgang erwartet. Aber die anstehende Trendwende zeigte sich schwach. Erneut stehen die Chancen auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends nur 51/49. Aktuell sieht es eher nach einer neutralen Marktlage und damit nach einer Seitwärtsbewegung der Preise aus.

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