Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


OPEC kämpft um Ölpreis

Der Ölpreis bewegt sich wertstabiler als die Stimmung das vermuten lässt. Auch am Freitag hielt er das Niveau. Die bärische Stimmung beunruhigt die OPEC. Vertreter fordern eine Analyse von Angebot und Nachfrage nach der beschlossenen Kürzung. Sie bemängeln die unzureichende Datenbasis und die unklare Haltung von Nicht-OPEC-Ländern. Die Umsetzung der beschlossenen Kürzung wird an den Börsen bezweifelt. Starke Stimmung im europäischen Wirtschaftsraum, die durch gute Daten aus Deutschland angefacht wurde, lassen den Dollar ins Bodenlose fallen. Er hat die Unterstützungslinie eines sechs Monate währenden Seitwärtstrends durchbrochen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Destillatbestände gesunken
Raffineriekapazitäten knapp
Saudi Arabien und Venezuela wollen weiter kürzen
Rebellen erhöhen Druck auf Nigerias Ölindustrie
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen
Mildes Wetter für USA vorhergesagt
US-Konjunktur scheint sich abzukühlen
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise geben moderat nach. Die aktuellen Jahrestiefstpreise wurden in den meisten Regionen erneut unterschritten. Der Preisdruck hält an. Die Binnennachfrage ist für die Jahreszeit schwach. Einen Preisrutsch erwarten wir dennoch nicht. Die Lieferzeiten sind mit wenigen Ausnahmen wieder normal. Wir weisen erneut darauf hin, dass die MwSt.-Erhöhung zum Zeitpunkt der Lieferung und nicht zum Zeitpunkt der Bestellung greift. Daher wird sie bereits im Dezember in die Heizölpreise eingehen. Denn Lieferungen dauern um die Feiertage am Jahresende zwei bis drei Wochen.

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