Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


OPEC kann nicht helfen

Preise halten sich stabil auf hohem Niveau. OPEC tut was sie kann, um die Rallye zu unterbrechen. Aber Möglichkeiten sind laut Präsident Purnomo Yusgiantoro derzeit ausgeschöpft.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Terrorattacken in den USA
Sorge über Terrorattacken auf Ölanlagen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Schlechte Vorratszahlen in den USA
Sorge über Lieferausfall durch Yukos-Zerschlagung
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Benzinmarkt entspannt sich
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
OPEC pumpt auf Rekordniveau weit über Quote

Unsere Heizölpreise haben bezogen auf 3000 Liter Liefermenge in diesem Jahr bereits 36% zugelegt. Das dürfte nur kurzfristig der Gipfel sein. Im September rechnen wir mit weiteren erheblichen Preissteigerungen. Zwischenzeitlich könnten die Preise etwas nachgeben. An einen Preisrückgang im zweistelligen Prozentbereich glauben wir nicht. Aber nicht nur neue Höchstpreise sollten für Ärger im Herbst sorgen. Die Ware wird angesichts eines zu erwartenden Booms knapp werden. Nach allen Prognosen wird es zu Lieferengpässen kommen. Die faktenbasierte Einschätzung der Lage führt uns zu dem mittlerweile täglichen Appell, die Heizölbestellung kurzfristig auszulösen. Einzelne Verbraucher wollen hierin eine Panikmache erkennen. Das liegt uns fern. Der Einschätzung des Marktes liegen Zahlen und Charts zu Grunde. Emotionen sind dabei nicht dienlich. Gerade Panik versuchen wir mit unserem Rat zu vermeiden.

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