Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


OPEC kann nicht kontern

Die Preise stehen weiterhin unter Abgabedruck, wenngleich ein zählbarer Rückgang derzeit fehlt. Neben den unwinterlichen Temperaturen war gestern eine Schätzung über den OPEC-Ausstoß im Dezember für Impulse zuständig. Der Ausstoß sei etwas höher gewesen als im November. Nigeria und der Irak brachten wieder mehr Öl heraus. Die Schätzung macht deutlich, dass die OPEC entgegen ihrer Ankündigung kaum in der Lage ist, an der Mengenschraube zu drehen und damit die Preise zu beeinflussen. Der Dollar überrascht weiterhin mit Wertsteigerung. Analysten erwarteten einen Abwärtstrend. Das Gegenteil ist nun der Fall. Fundamentale Erklärungen für die Entwicklung werden nicht genannt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Reaktion auf Preisverfall erwartet
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Winter bleibt aus
Heizölverkäufe drastisch gesunken
OPEC konnte Kürzungen bisher nur teilweise durchsetzen
Markt mit Rohöl überversorgt
Charttechnik: Öl im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise verändern sich kaum. Eine Fortsetzung des Preisrückgangs ist auf Grund des warmen Klimas durchaus naheliegend. Dass über die Druschba-Pipeline z.Z. kein Öl aus Russland nach Deutschland geliefert wird, spielt für die Preisbildung keine Rolle. Die Vorräte sind hoch und Ersatz lässt sich auf anderen Wegen beschaffen. Der Markt ist gut versorgt. Die Nachfrage ist gering. Beste Käuferbedingungen.

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