Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


OPEC probiert neue Medientaktik

In den letzten Tagen zeigten die Preise eine leichte Abwärtstendenz. Nennenswert waren die Bewegungen nicht. Es gibt keine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen steigenden oder fallenden Fortgang. Börsianern sind die Handelsideen ausgegangen. Sie setzen nun auf das Wetter. Dabei lassen sie sich von Prognosen für die komplette Winterperiode inspirieren. Die OPEC probiert derweil eine neue Taktik, um die Preise vor einem Fall unter die 60-Dollar-Marke zu schützen. Man werde den Ausstoß falls nötig erhöhen. Da der Markt momentan überversorgt ist, hat die Börse an dieser Aussage Interpretationsarbeit zu leisten. Eine ähnlich unverständliche Aussage kam gestern von EZB-Chef Trichet. Sein Haus habe sich für die Geldpolitik des kommenden Jahres viel Spielraum gelassen. Das brachte dem Dollarkurs eine wirkungslose Taumelbewegung ein.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kaltfront im Norden er USA
US-Nachfrage leicht gestiegen
US-Destillatbestände deutlich gesunken
Saudi Arabien, Iran, Venezuela wollen weiter kürzen
Terror gegen Ölanlagen im Irak, in Nigeria und im Sudan
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: Nach Kaltfront wird es wärmer
OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau
Dollar dämpft Ölpreis

Unsere Heizölpreise befinden sich weiterhin in der Nähe ihrer Jahrestiefs. Die Tendenz der letzten Tage ist fallend. Einen nennenswerten Preisrutsch erwarten wir aber nicht. Ab der kommenden Woche greifen die ersten MwSt.-Erhöhungen für Lieferungen im Januar. Damit wird Heizöl um drei Prozent teurer. Die aktuellen Lieferzeiten liegen zwischen zwei und drei Wochen.

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