Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


OPEC pumpt fleißig weiter

Gestern zogen die Preise an. Bullen jubilieren. Sie sehen einem Aufwärtstrend entgegen. Der ist z.Z. aber reine Phantasie. Die Temperaturen sind winterlich mild. Die OPEC senkt die Förderquoten nicht, obwohl die Lager voll sind und das Angebot die Nachfrage übersteigt. Unterstützung finden Bullen in der Prognose des US-Energieministeriums. Sie wurde für 2006 angehoben. Man rechnet mit einem Barrel-Preis von 57 $. Aktuell beträgt er 62 $. Für 2005 lautete die Schätzung 21 $. Eindeutige Fehlprognose. Was wirklich zählt, ist die Höhe des Nachfrageanstiegs. Die kennt noch niemand. Der Dollar brach gestern aus seiner Seitwärtsbewegung aus. Er stürzte ab.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Knappe US-Erdgasbestände
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
Weltweites Nachfragewachstum
IEA hebt Nachfrageprognose

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC senkt Quoten nicht
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparsamer
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven

Unsere Heizölpreise taumeln seitwärts. Der gestrige Preisanstieg am Weltmarkt wurde durch einen heftig gesunkenen Dollarkurs kompensiert. Die Pegel auf deutschen Wasserstraßen sinken wieder. Damit kann es weiterhin zu Versorgungsengpässen und überhöhten Preisen im Süden kommen. Wir halten an unserer Prognose fest, dass sich die Preise in der näheren Zukunft innerhalb der Handelsspanne der letzten drei Wochen bewegen werden.

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