Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


OPEC reißt Heizölpreise in die Tiefe

Internationaler Markt

Seit Tagen war es das beherrschende Thema. Das Treffen der OPEC in Wien sollte richtungsweisend sein und wurde es tatsächlich. Nachdem bereits in den vergangenen Tagen die Ölpreise weiter abrutschten, erwarteten nicht wenige, dass diese Abgänge bereits eine Entscheidung einer uneinigen OPEC vorweg nehmen. Aber es kam viel dramatischer. Mit Bekanntgabe, dass die OPEC die Fördermengen nicht reduzieren würde, stürzten die Ölnotierungen an den Börsen. Nun sprechen Marktteilnehmer und Analysten von Ölpreisen um die 60 Dollar, weil diese Zahl im Vorfeld des Treffens bereits aus Kreisen der OPEC vernommen wurde. Um fast 10 Prozent stürzten die Ölnotierungen zwischenzeitlich in die Tiefe. So tief gingen sie dann aber doch nicht aus dem Handel.

Außerdem ist die aktuelle Ölpreis-Entwicklung mit Vorsicht zu genießen, weil durch das Thanksgiving in den USA so manch ein Händler ins verlängerte Wochenende ging. Die Kurse sind an solchen Tagen generell etwas volatiler. Die nun erreichten Ölpreise sind Kampfpreise. Die Reaktionen der Konferenzteilnehmer waren entsprechend. Der saudische Außenminister zeigte sich erfreut und nannte das Ergebnis eine gute Entscheidung. Saudi Arabien gilt als eines der wenigen Länder, das sich ein so niedriges Preisniveau leisten kann, weil die Förderung in Saudi Arabien vergleichsweise günstig ist. Der vorherige Preisverfall war dem im Vergleich zur schwächelnden Nachfrage überbordenden Angebot geschuldet. Dieses Überangebot rentierte sich aber nur bei hohen Ölpreisen. Um also dieser Konkurrenz den Boden zu entziehen, werden die Ölpreise gerade gedrückt. Die Freude über diese günstigen Kaufgelegenheiten sollte demnach nicht den Blick darauf trüben, dass auf diesem Niveau deutlich weniger Investitionen in die Ölinfrastruktur getätigt werden. Langfristig werden diese Preise sich so nicht halten können.

Gestern sprach der EZB-Chef Draghi vor dem finnischen Parlament und betonte erneut, dass die EZB zu unkonventionellen Maßnahmen bereit sei, um die Inflation wieder auf ein höheres Niveau zu heben. Trotz der Tatsache, dass dies überhaupt noch nicht gelungen sei und auch die bisherigen Maßnahmen in der Rückschau eher wie schlechter Budenzauber wirken als echte Marktlenkung, muss man befürchten, dass die EZB die Finanzszene weiterhin mit Geld beglücken will. Wir sind der Meinung, solange die Aktienkurse nicht in die Inflationsrate mit eingerechnet werden, wird Draghi nichts bewirken. Der Euro verlor nach der Rede wieder an Boden gegenüber dem Dollar. Das berührt die Inflationsrate lediglich in der Weise, dass Importe dadurch teurer werden. Volkswirtschaftlich ist dies kein Vorteil, sondern ein Nachteil. Es sei denn, der niedrige Wechselkurs beflügle den Export stärker. Dies ist aber kaum auszumachen. Der Ölpreissturz wird die EZB aber zusätzlich unter Druck setzen, denn in der Inflation sind die Energie- und Spritkosten eingerechnet. Diese werden aber wohl wieder für eine niedrige Inflation sorgen.

Heute Morgen fallen die Ölpreise noch einmal deutlich. Die Tonne Gasöl kostet aktuell 643,25 Dollar . Das Barrel Rohöl wird in New York zu 68,06 Dollar und in London zu 71,39 Dollar gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,8032 Euro . Damit kostet der Euro 1,2451 Dollar .

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Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise stürzen mit den Ölpreisen zu neuen Tiefstständen. Seit vier Jahren war Heizöl nicht mehr so günstig. Der leicht geschwächte Euro fällt hierfür nicht ins Gewicht. Wir hatten nicht erwartet, dass der Preisnachlass noch einmal so deutlich ausfallen würde. Nun kann sich der deutsche Heizölverbraucher über verhältnismäßig billiges Heizöl freuen.

Die Binnennachfrage zog mit Bekanntwerden der OPEC-Entscheidung deutlich an und blieb bis in die Nacht stark. Der Handel wird seine liebe Not haben, die zu erwartenden Auftragseingänge abzuarbeiten. Bitte halten Sie die Lieferzeiten im Blick. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das das Kaufverhalten der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, steht auf der höchsten Stufe. Damit halten unsere Kunden den aktuellen Heizölpreis für einen super Kaufpreis.

Die gestrige Einschätzung unserer Nutzer, dass die Heizölpreise weiter fallen, hat sich wieder bewahrheitet. Gestern ist der Wert unserer Umfrage sogar noch von 87 Prozent um drei Prozentpunkte auf 90 Prozent gestiegen und ist damit Spitze. Die Befragung kommt häufig zu dem Ergebnis, dass günstigere Heizölpreise erwartet werden. Die Deutlichkeit ist das entscheidende Maß. So einig waren sich unsere Nutzer aber selten. Nun verbleibt es ihnen die gelungene Spekulation auszunutzen.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt in allen Regionen Deutschlands Kaufsignale an. Das ist bei dem letzten Preisabgang auch kein Wunder. Sofern ein Kaufsignal angezeigt wird (grüne Hand zeigt Daumen nach oben) liegt eine klare Entscheidungshilfe vor. Wer nicht spekulieren will, kann sich sicher sein, einen im Vergleich zur Vergangenheit günstigen Kaufmoment erwischt zu haben.

Die Preistrends zeigen in allen Betrachtungszeiträumen nach unten. Innerhalb des kurzfristigen Trends sind die Heizölpreise nun deutlich aus dem Trendkanal gefallen. Wir halten noch an der Darstellung fest, um zu zeigen, dass die aktuelle Situation eine Ausnahmeerscheinung ist. Damit liegt neben dem mathematischen Kaufsignal auch ein technisches Kaufsignal vor. Es sei einmal mehr betont, dass der Heizölpreis im Vergleich der letzten Jahre einfach sensationell günstig ist.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass sich ein Wechsel vom Grundversorger (Strom) sicher lohnt. Wir bitten um freundliche Berücksichtigung unseres neuen Dienstes. Sie finden ihn in der Hauptnavigation am Anfang dieser Internetseite.

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