Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


OPEC rotiert

Die OPEC steht wieder im Rampenlicht. Nach wie vor wird im Markt über die OPEC und ihre renitenten Mitglieder gesprochen. Nicht nur Nigeria braucht höhere Förderquoten, um genug Geld ins Haus zu bekommen. Auch andere Mitgliedsstaaten fordern von ihrer Kartellführung ein Anheben der erlaubten Liefermengen. An die aktuelle Quotierung hält sich kaum noch ein Land.

Die OPEC will mit Blick auf die Preise eine allgemeine Erhöhung der Liefermengen weiter verhindern. Um das zu erreichen, setzt die Führung auf eine breit angelegte Diplomatie. Neben der Besänftigung der Mitgliedsstaaten steht das Gespräch mit Nicht-OPEC-Produzenten. Man will versuchen, die Tendenz zu höheren Ausstoßmengen zu stoppen. So steht mal wieder ein Treffen mit dem russischen Energieminister auf dem Plan. Bisher ist aus solchen Begegnungen nichts für die OPEC herausgekommen. Russland wird sich kaum von seinem ehrgeizigen Ölprogramm abbringen lassen.

Das Geschehen in und um die OPEC könnte in der nächsten Zeit für Druck auf die Preise sorgen. Voraussetzung ist allerdings, das in der Welt keine neuen Brandherde aufflackern.

Im Augenblick ist von diesem Preisdruck noch nichts zu spüren. Die Gegenbewegung nach dem letzten größeren Preisanstieg scheint einen ersten Boden gefunden zu haben. Heute Morgen steht der Gasölpreis mit 208,25$ für die Tonne in Rotterdam ähnlich da wie gestern.

Unser Heizölpreis kommt heute Morgen ebenfalls fast unverändert heraus. Er könnte zum Wochenende noch leicht nachgeben.

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