Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


OPEC tut was sie kann

OPEC-Treffen am 21.07. abgesagt. Plus 0,5 Mio. Barrel pro Tag festgesetzt. Preise zeigen wenig Reaktion. Markt bleibt bullisch mit kurzfristigem Potential zur Gegenreaktion.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Terrorwarnung Stufe 2 in den USA
Entwicklung der Rohölvorräte in den USA
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Sorge über Produktverknappung im Winter
Sorge vor Versorgungsengpässen wegen Yukos
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC beschließt Fördererhöhung
OPEC fördert 15% über Quote
Vorräte deutlich über Vorjahr

Unsere Heizölpreise zeigen wenig Bewegung. Trotz des vorgezogenen OPEC-Beschlusses über eine Fördererhöhung gibt der Weltmarkt kaum nach. Die Sorge, dass die OPEC nun die Grenze ihrer Möglichkeiten erreicht hat, dämpft die positive Intention des Kartells. Einmal mehr zeigt sich, dass die Märkte keinen nennenswerten Preisrückgang hergeben. Dessen ungeachtet geben sich die Verbraucher hierzulande weiter abwartend. Damit bauen sie eine Preisfalle auf, die aller Voraussicht nach im Herbst zuschnappt. Die Tanks sind überdurchschnittlich leer. Sie müssen größtenteils vor dem Winter gefüllt werden. Da die Kaufentscheidungen allgemein bis zum letzten Moment aufgeschoben werden, werden sie schließlich zeitlich eng zusammentreffen. Mit den ersten kalten Tagen kommt der Kaufzwang. Und der wird unweigerlich zu einer Nachfrageexplosion und damit zu kräftig steigenden Preisen führen. Als informierter esyoil-Kunde sollten Sie sich diese Situation unbedingt ersparen.

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