Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


OPEC will mehr

Die Ölnotierungen dümpeln auf hohem Niveau seitwärts. Der zugrunde liegende Aufwärtstrend ist intakt. Er wird momentan aber nicht ausgelebt. Es sieht so aus, als sei die Finanzszene mit den zuletzt eingefahrenen Gewinnen zufrieden und verabschiede sich ins Weihnachtsfest. Inspiriert vom höher als erwarteten Ölpreis formuliert die OPEC ein neues Ziel. Nun sollen 100 Dollar für das Barrel Rohöl erreicht werden. Lange war von einer Spanne zwischen 70 und 80 Dollar die Rede. Vor wenigen Wochen wurde die auf 70 bis 90 Dollar angehoben. Die Erhöhung war nur kurzzeitig eine Herausforderung. Das muss man auch für das neue Ziel befürchten. Dass es in der ersten Hälfte des neuen Jahres erreicht wird, ist sehr wahrscheinlich. Derweil bemüht sich die Terminbörsenaufsicht CFTC in den USA weiter darum, den Einfluss der Finanzindustrie auf die Rohstoffpreise zu beschränken. Den Auftrag erhielt sie vom damals neuen Präsidenten Barack Obama. Herausgekommen ist bisher nichts in Zahlen Fassbares. Man muss kein Prophet sein, um die Erfolglosigkeit des Unterfangens vorherzusagen. Die mit Liquidität aufgeblasene Finanzszene wird erst aufhören, ihr Unwesen zu treiben, wenn ihr das Geld, was man ihr einst gab, entzogen wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Asien fragt mehr Ölprodukte nach
Freundliche Wirtschaftsdaten aus den USA und aus China
US-Bestände deutlich gefallen
OPEC erhöht Preisziel
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China wird Leitzins anheben müssen
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Euroraum im Schuldendrama

Unsere Heizölpreise verharren auf dem höchsten Niveau dieses Jahres. Die Chance auf tiefere Preise ist gering. An einen Preiseinbruch ist überhaupt nicht zu denken. Im nächsten Jahr wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich ein höheres Preisniveau erreicht werden. Entspannung könnte allenfalls von einer Stärkung des Euros kommen. Dazu müsste die europäische Politik allerdings konzertierter werden. Danach sieht es nicht aus. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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