Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


OPEC wird weiter kürzen

Der Beschluss kam erwartungsgemäß, die Menge nicht. Die OPEC entschied sich für die maximal durchsetzbare Drosselung. Ab Februar werden dem Markt weitere 0,5 Mio. Barrel pro Tag entzogen. In Summe werden dann 1,7 Mio. Barrel Rohöl weniger in den Markt fließen. Diese Ankündigung und die schlechten US-Bestandsdaten vom Vortag geben dem Handel eine bullische Note. Die Preise steigen. Bis zum Februar wird man kontrovers über die Realisierbarkeit des Kürzungsbeschlusses spekulieren. Die wenig winterlichen Temperaturen können zu gegebener Zeit erneut bärischen Einfluss ausüben. Der Dollar bekam von unerwartet freundlichen US-Konjunkturdaten Flügel. Er setzt die Gegenbewegung zum Abwärtstrend fort.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will weiter kürzen
US-Vorräte deutlich gesunken
US-Nachfrage leicht gestiegen
Terror gegen Ölanlagen im Irak, in Nigeria und im Sudan
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: milde Temperaturen
OPEC konnte Kürzungen bisher nur teilweise durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau

Unsere Heizölpreise steigen. Aktuell werden sie vom Weltmarkt, vom Dollar und von der MwSt.-Erhöhung getrieben. Letztere ist mittlerweile in einigen Regionen umgesetzt. Bis Mitte nächster Woche wird sie in ganz Deutschland greifen. Weil sich die Weltmarktlage plötzlich geändert hat, wird das Plus von drei Prozent aus der MwSt.-Erhöhung nicht unbemerkt bleiben.

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