Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


OPEC

Je näher der 19. September rückt desto lebhafter wird die Diskussion. An dem Tag treffen die OPEC-Vertreter in Osaka zusammen, um u.a. über die zukünftigen Quoten zu beschließen. Zwei Meinungen innerhalb des Kartells treffen im Vorfeld des Meetings hart aufeinander.

Eine Gruppe um Saudi Arabien und Nigeria möchte eine Erhöhung der Liefermengen durchsetzen. Es ist allerdings von geringen Änderungen bis maximal 1% die Rede. Die Motivlage innerhalb dieser Gruppe ist unterschiedlich. Einerseits wird mit Blick auf die Weltwirtschaft argumentiert, andererseits wird ausschließlich der eigene Staatshaushalt gesehen.

Um Venezuela formiert sich die zweite Gruppe. Sie ist mit den aktuellen Preisen zufrieden und möchte eine Störung der Preisentwicklung durch neue Quoten unter allen Umständen vermeiden. Auch Norwegen gehört dieser Gruppe an. Der Energieminister teilte mit, dass das Land z.Z. 3 Mio. Barrel pro Tag fördert. Eine Erhöhung wird in den nächsten Monaten nicht erwogen. Venezuelas Ölminister lässt verlauten, dass sein Land derzeit sehr diszipliniert sei und trotz vorhandener Förderkapazitäten von 4 Mio. Barrel täglich nur 2,5 Mio. Barrel aus der Erde pumpe.

Die Märkte sehen die Entwicklung momentan gelassen. Sie bewegen die Preise so gut wie gar nicht. Gasöl kostet heute Morgen in Rotterdam 232,75$ pro Tonne.

Unser Heizölpreis zeigt ebenfalls Stillstand. Er hängt weiter an dem Widerstand bei 0,35 EUR pro Liter im Bundesdurchschnitt fest. Heute wird es vermutlich abermals ruhig um den Preis bleiben, zumal die üblicherweise in der Nacht zu Mittwoch anstehende Veröffentlichung über die Ölvorräte in Folge des gestrigen Feiertags in den USA um einen Tag verschoben wird. Im Vorfeld dieser Meldung kommt es regelmäßig zu spekulativen Preisbewegungen.

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