Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Obama ist sauer

Gestern zogen die Ölpreise wieder stark an. Das Texasöl konnte die 50-Dollar-Marke aber nicht durchbrechen. Während auf der einen Seite der Versicherungskonzern AIG verantwortungsvoll abgewickelt werden soll, wird auf der anderen Seite munter weiter gehandelt, als gäbe es keine Verantwortung. Es gibt immer noch genug Geld im Markt, das von einem in den anderen Markt verlagert wird. Verantwortung existiert in diesem Bereich immer nur für das eigene Depot oder für das Depot, für das der Manager die Verantwortung trägt. Das können auch private Depots oder eben auch Pensionsfonds sein. Verantwortung ist also in aller Munde. Keiner kann den ersten Stein werfen, der nicht auch von seiner Bank oder für seine Altersvorsorge eine ordentliche Rendite verlangt. In diesem Sinne kann man wohl niemanden einen Vorwurf machen, der versucht, sein Geld in Sicherheit zu bringen. Einen Vorwurf macht aber die US-Regierung gerade den Managern, die in der AIG immer noch Boni kassieren. Diese sind wahrscheinlich vertragsgetreu und damit legal, aber unmoralisch oder eben unverantwortlich. Durch diese Handlungsweise, bei der jeder nur auf das eigene Geld schaut, machen die Märkte jeden Tag neue Sprünge nach oben wie nach unten. Zurzeit springen sie wieder nach oben. Im Ölmarkt werden positive Entwicklungen im US-Häusermarkt dafür verantwortlich gemacht. Es geht schon wieder die Hoffnung um, die Krise bald überwunden zu haben. Vor Panikkäufen und steigenden Ölpreisen wird gewarnt. Dass bereits wieder auf eine Erholung der Märkte gewettet wird, ist systemimmanent und wird von den bisherigen Maßnahmen der Regierungen auch nicht unterbunden. Der Dollar verliert in diesem Spiel, wie er es in der letzten Zeit immer getan hat, wenn die Aktien- oder Rohstoffmärkte anzogen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC Exporte gefallen
Rallye an den Aktienmärkten
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft
Erholung am US-Häusermarkt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC verzichtet auf weitere Kürzung
Weltweite Nachfrage sinkt
Enttäuschung über US-Stimulusprogramm
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise steigen wieder. Sie folgen dem Weltmarkt. Wir gehen dennoch davon aus, dass das günstige Niveau gehalten werden kann. Kleinere Auf- oder Abschläge sind dabei möglich. Im Inland wird weiter fleißig Heizöl gekauft. Gerade bei den Abschlägen sind gut informierte Verbraucher immer wieder bereit nachzukaufen. Der Handel hat sich auf das belebte Geschäft langsam wieder eingestellt. Es werden neue Lieferkapazitäten aufgebaut. Wer automatisiert ebenfalls gut informiert sein will, um von den Preisabschlägen am Markt zu profitieren, sollte unseren Preisalarm verwenden. Zu den verschiedensten Marktlagen erhalten Sie hier eine Nachricht per Email.

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