Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Obama läuft ins Leere

Der Präsident der USA, Barack Obama, setzte den Vertretern der beiden im Kongress sitzenden Parteien ein 36stündiges Ultimatum. Aber es passierte nichts. Immer mehr Ratingagenturen drohen mit der Abwertung der USA. Die zurzeit wahrscheinlichste Lösung ist, dass sich Republikaner und Demokraten nicht einigen können und dem Präsidenten die Vollmacht ausstellen, die Schuldengrenze allein anzuheben. Demontiert sich die USA nun durch diesen Streit oder bereits durch das Anhäufen so hoher Schuldenberge selbst? Europa steht vor einem neuen Rettungspaket für Griechenland. Ein Schuldenschnitt für Griechenland scheint immer unausweichlicher zu werden. Zwar lehnen dies viele Vertreter öffentlich ab, aber inoffiziell wird immer klarer, dass Griechenland es nie wieder schaffen würde, den jetzigen Schuldenstand abzutragen. Langsam schält sich auch die Erkenntnis heraus, dass Griechenland doch nicht systemrelevant sein könnte und damit ein Ausfall zu verschmerzen wäre. Jedenfalls steigt der Dollar heute Morgen und der Ölpreis fällt. Für den deutschen Verbraucher hat das Wochenende nichts gebracht. Am Freitag stiegen die Heizölpreise, weil die Ölnotierungen stärker stiegen, als der Dollarverfall wettmachen konnte. Auslöser waren gute Konjunkturdaten. Unter anderem war die US-Inflation gesunken. Damit erhoffen sich Börsianer neue Spielräume für die US-Notenbank.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Chinas Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Saudis wollen mehr Geld für ihr Öl
Unruhen in der arabischen Welt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur läuft nicht wunschgemäß
Geringe Benzinnachfrage in den USA
Insgesamt hohe US-Bestände
Freigabe von strategischen Ölreserven
Saudi Arabien hat zuviel Öl im Angebot
Nigeria hat zuviel Öl in Angebot
Staatsschulden in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise stiegen erneut an. Die Staatsschuldenkrise dämpft die Preissteigerungen. Die weltweite Konjunktur ist aber noch nicht belastet, sodass gute wie schlechte Faktoren dicht hintereinander folgen. Die Bedeutung der einzelnen Faktoren ist jeweils hoch, was die Berg- und Talfahrt der letzten Zeit erklärt. Wir erwarten, dass dies in der nächsten Zeit so weiter geht, bis tatsächlich eine Lösung für die Staatsschulden gefunden wird. Beispielhaft könnte dies für Griechenland erfolgen. Man sollte die Heizölpreise eng verfolgen, um einen freundlichen Kaufmoment aufzuspüren. Dabei kann unser Preisalarm hilfreich sein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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