Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Obama wirkt nach

Die Regulierungsideen von Barack Obama sorgten an den Börsen für eine Talfahrt der Bankentitel. Das ist kaum verwunderlich, denn geht es nach Obama, sollen die Banken ihren Eigenhandel einschränken. Das ist genau die Tätigkeit, mit der in den letzten Jahren so hervorragend Geld gemacht wurde. Schon höhnen einige Händler, dass der Markt zurzeit nicht mehr an der Wallstreet gemacht wird, sondern von der Politik und den Lobbyisten, die nun ihrerseits versuchen müssen, Obamas Ideen zu verwässern. Ihr Hauptargument gegen Obama, nämlich dass der Finanzplatz der USA Schaden nimmt, könnte dadurch geschwächt werden, wenn andere Nationen nachziehen. Es wird auch erwartet, dass Liquidität den Märkten entzogen wird. Das hätte dann den positiven Effekt, dass die spekulativen Auswüchse reduziert werden würden. Weniger Liquidität ist auch schlecht für den Dollar, der mit Obamas Ankündigung die Talfahrt des Euro vorerst beendet hat. Der Euro leidet unter den Finanzproblemen Griechenlands, die ihn in der letzten Woche um vier Eurocent nach unten schlugen. Den Exporteur wird dies freuen, den deutschen Heizölkunden nicht. Er zahlt in Euro eine in Dollar gehandelte Ware. Der Euro kostet heute Morgen 1,41 Dollar.

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Unsere Heizölpreise fallen. Sie gehen mit dem Weltmarkt. Der Dollar hält leider dagegen. Er kann den Verlust am Ölmarkt aber nicht kompensieren. Noch bewegen wir uns in einem 12-Monats-Trend, der sich in Schlangenlinien nach oben arbeitet. Wir hoffen aber, dass dieser Trend für die nächste Zeit in einen Seitwärtstrend umschlägt. Kräftige Auf- und Abschläge bleiben uns dabei erhalten. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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