Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Oh wie gut uns China tut

Die Finanzsysteme bekommen alle erdenkliche Hilfe, um durchzuhalten. Als erste machten die USA das unmissverständlich klar. Ihre Notenbank wird so viele Noten drucken, wie nötig sind, um den Patienten durchzubringen. Die Europäer werden ebenfalls für ausreichend Geld im System sorgen. Einzig ihre Botschaft ist weniger kategorisch als die der USA. Die nicht genannte Bedingungslosigkeit der Aufopferung machte dem Patienten das Überleben schwer. Was die Europäer nicht sagten, sagen die Chinesen. Sie werden die EU und den IWF bei der Stabilisierung des Patienten Finanzsystem unterstützen. Damit dürfte die latente Angst vor einem Exitus überwunden sein. An den Börsen ist man zufrieden und zuversichtlich. Der Finanzindustrie stehen gute Zeiten bevor. Die Kurse werden weiter steigen. Das gilt vor allen Dingen für Rohstoffnotierungen. Öl ist natürlich mit dabei. Heute sollte der Preis für das Barrel US-Rohöl endgültig über 90 Dollar springen. 100 Dollar sind schon im Gespräch. Nach oben ist dem Treiben nur das Ende der platzenden Blase gesetzt. Das letzte Mal hat es ein Jahr gedauert, bis die Übertreibung nicht mehr haltbar war. Dieses Mal könnte es länger dauern. Bis dahin werden die einen mitnehmen, was sie mitnehmen können, und die anderen werden die Preiserhöhungen bezahlen. Es soll niemand glauben, dass die nur Öl betreffen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Asien fragt mehr Ölprodukte nach
Freundliche Wirtschaftsdaten aus den USA und aus China
Lagerbestände sinken
OPEC erhöht Preisziel
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen
Finanzsystem bekommt alle erdenkliche Hilfe

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China wird Leitzins anheben müssen
Fester Dollar
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach

Unsere Heizölpreise befinden sich auf dem höchsten Niveau dieses Jahres. Es deutet sich an, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. Und es gilt als sicher, dass die Preise auch im nächsten Jahr anziehen werden. Zwischenzeitliche Schwächephasen der Heizölpreise gehören zum Programm. Von denen sollte man sich allerdings keine bedeutenden Kaufanreize versprechen. Um die Preise zu sehen, die sich die meisten Verbraucher vorstellen, muss die nächste Finanzkrise ausbrechen. Bis dahin wird eher der Tankinhalt als der Ölpreis über den Kaufzeitpunkt entscheiden. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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