Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Panik an den Börsen

Gestern Morgen lag Preisrückgang in der Luft. Gestern Abend lagen die Preise am Boden. Der Verlust betrug fünf Prozent. Die Ölnotierungen sind in den Abwärtstrend zurückgekehrt. Mit dem Ölmarkt hat die Preisbildung nichts zu tun. Sie ist Folge einer Panik unter Investmentbankern. Die heile Welt des phantasierten Konjunkturaufschwungs brach plötzlich zusammen. Spekulanten wurden durch die Vision realer Probleme, in die überschuldete Staaten zu taumeln drohen, übermannt. Das Horrorszenario löste Fluchtreflexe aus allen möglichen bullischen Positionen aus. Wahrscheinlich wird sich der Ausverkauf in den kommenden Tagen fortsetzen. Die Flucht führte erneut in den Dollar. Der hat innerhalb von zwei Monaten zehn Prozent zugelegt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Kaltwetterprognose für die USA
China steigert Ölnachfrage deutlich
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schlechte Wirtschaftsdaten aus den USA
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
Obama will Banken regulieren
China vor Zinsanhebung zur Dämpfung der Konjunktur
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis

Unsere Heizölpreise drehen wieder abwärts. Ihr durch die Preisbildung an den Börsen erzwungener Rückgang wird durch den starken Dollar gedämpft. Die Aussichten auf tiefere Heizölpreise sind gut. Der seit einem Jahr etablierte langfristige Aufwärtstrend könnte in den nächsten Wochen geknackt werden. Derzeit ist es schwer vorstellbar, dass die Finanzszene sich aus der Sorge um ihr System befreien kann. Durch die teuren Rettungsaktionen zur Abfederung der Krise sind langfristig Folgeschäden implementiert worden, die nun zu Tage treten. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Notenbanken dennoch weitere Finanzeinschüsse folgen lassen. Mit denen würde der Ölpreis sofort wieder steigen. Aktuell sehen wir die Chance bei der Spekulation auf tiefere Heizölpreise höher als das Risiko. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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