Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Peinliche Depeschen der USA ohne Auswirkung

Gesellschaftlich sind die Veröffentlichungen durch WikiLeaks sicher ein Ereignis. Insbesondere die Politiker müssen lernen, dass nicht mehr alles geheim bleibt. Wirtschaftlich haben gerade die undiplomatisch diplomatischen Infos aus den USA kaum oder gar keine Bedeutung. Die Bezeichnung des Entwicklungsministers Niebel als schräge Wahl, Westerwelle als wenig substanziell oder die Kanzlerin als Angela „Teflon“ Merkel, weil nichts an ihr anhafte, zu bezeichnen, sind peinlich simpel. Niveauloser ist die Bild-Zeitung eigentlich auch nur selten. Der Ölpreis ist davon jedenfalls nicht beeindruckt und zieht heute wieder an. Einflussfaktoren sind die Korea-Krise, der Einbruch des Winters auf der Nordhalbkugel und wieder verstärkt der Dollar. Der Dollar kann weiter gegenüber dem Euro zulegen. Der Dollar wird auch durch die Korea-Krise gestützt, während sich der Euro im Tal der Schulden quält. Zwar beschränkt ein starker Dollar auch die Gewinne beim Öl, allerdings bleibt dies für den deutschen Verbraucher freudlos, weil er auch den Anstieg des Dollars bezahlen muss.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ein paar freundliche Wirtschaftsdaten aus den USA
Europa spannt Rettungsschirm über Irland
Asien fragt mehr Heizöl und Diesel nach
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose leicht an
Säbelrasseln zwischen Nord- und Südkorea

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC erhöht Öllieferungen
FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Fester Dollar
Euroraum im Schuldendrama

Unsere Heizölpreise steigen weiter. Öl- und Devisenbörsen lassen zurzeit kaum eine andere Richtung zu. Der langfristige Seitwärtstrend ist in Gefahr. Innerhalb des Seitwärtstrends gibt es eine steigende Tendenz. Es sprechen momentan mehr Faktoren für steigende Heizölpreise als für fallende Heizölpreise. Eine Korrektur der letzten Preissteigerungen wird eher gering als hoch ausfallen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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