Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Pingpong einer politischen Börse

Gestern hielt der Seitwärtstrend beim Heiz- und Gasöl. Angesichts der guten Versorgungslage wäre ein Abwärtstrend der Preise sogar angebracht. Heute könnten die Preise bereits wieder in wilden Aufruhr geraten. Der bloße Verdacht, dass Iran am Ölhahn dreht, reicht für einen heftigen Preissprung nach oben. Und Morgen kehrt vielleicht Gelassenheit ein, weil die Börsianer beschließen, dass Verhandlungen der einzig sinnvolle Weg im Atomstreit sind. An der Börse herrscht Pingpong. Auf Preisvorhersagen sollte man besser verzichten. Der Dollar dreht allem Anschein nach in einen Aufwärtstrend wegen positiver Zinserwartungen in den USA.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Ölkrieg in Nigeria
Kuwaits Reserven herabgestuft
Weltweites Nachfragewachstum wird beschleunigt
Raffineriekapazitäten knapp
Sorge vor Benzinknappheit in den USA
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
OPEC-Staaten drohen nach Bushs ?grüner? Öl-Rede mit Investitionsverzicht

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohöl- und Heizölvorräte gut
Milder Winter in den USA
Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe
OPEC behält Förderquoten bei

Unsere Heizölpreise geben heute Morgen nach. Das internationale Wechselspiel der Preise spiegelt sich in gedämpfter Form im Inland wider. Man kann auf Grund der politischen Unruhe alles Mögliche erwarten. Nur auf einen spürbaren und nachhaltigen Rückgang der Heizöl- und Energiepreise sollte man nicht setzen. Wer Brennstoff braucht, sollte auf Spekulationen verzichten und umgehend bestellen.

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