Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Politik liefert Energie für Aufwärtstrend

Der Preisanstieg setzte sich gestern fort. Die Liste der Impulsgeber für den laufenden Aufwärtstrend ist lang und stark. Sie besteht aus Argumenten verschiedener Couleur. Politik, Natur, Versorgung und Börse liefern die Stichworte. Im öffentlichen Blickpunkt steht die Politik und hier besonders die Verstaatlichung der Öl- und Gasindustrie Boliviens und der Atomstreit mit dem Iran. Mindestens so stark ist der Anteil der Börse. Die Spekulation auf höhere Preise erweist sich derzeit als selbsterfüllende Prophezeiung. Der Dollar hielt sich wegen guter Konjunkturdaten aus Europa im strengen Abwärtstrend. Eine Gegenreaktion wäre fällig.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kriegsängste wegen des Atomstreits mit dem Iran
Bolivien verstaatlicht Öl- und Gasindustrie
Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Sorge um US-Benzinversorgung
Angst vor Hurrikansaison
Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum stetig
Charttechnik: Ölpreis im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
Nachfrage wächst langsamer
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Charttechnik: Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise steigen tendenziell. Gestern fiel die Teuerung moderat aus. Die Dollarschwäche neutralisierte die Ölpreisstärke. Generell ist die Wahrscheinlichkeit für steigende Heizölpreise hoch. Der Aufwärtstrend am Weltmarkt ist z.Z. stark. Die Gefahren für eine Beschleunigung des Trends überwiegen die Chancen für sein Ende deutlich. Wer Heizöl braucht sollte eher früher als später kaufen.

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