Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Preis der Lüge

Der rasante Aufwärtstrend der Ölpreise ist gestoppt. Von ihrem jüngsten Hoch sind sie sogar ein wenig zurück gekommen. Mehr als die Verniedlichung einer Gegenreaktion war das nicht. Nun liegt bereits wieder Auftrieb in der Luft. Die Finanzindustrie ist noch nicht satt. Sie will höhere Preise sehen. Ihre Marktbeschreibung sieht die US-Wirtschaft und die Ölnachfrage steigen. Die letzten Fakten zur US-Nachfrage kommen von der EIA (Teil des US-Energieministeriums). Danach ist der Januarverbrauch von Rohöl um 3,1 Prozent, von Benzin um 1,9 Prozent, von Heizöl und Diesel um über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen. Kommentar: Die Finanzszene ist zutiefst mafiös. Sie operiert in einer verlogenen Parallelwelt. Nach außen gibt sie sich indes gesellschaftstragend und reklamiert das gültige Wertesystem für sich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Konjunkturoptimismus
Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China könnte Geldpolitik straffen
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl

Unsere Heizölpreise gaben gestern weiter nach. Von den Börsen kommen bereits wieder Auftriebssignale. Unter marktgerechten Umständen müsste Heizöl erheblich billiger sein. Die Finanzwelt verhindert eine markgerechte Preisbildung. Ein Ende ihrer exzessiven Einflussnahme ist nicht absehbar. Verbraucher sollten mit weiter steigenden Heizölpreisen rechnen. Der nächste Einbruch kommt bestimmt. Sein Zeitpunkt ist aber nicht absehbar. Deshalb ist Abwarten eine unbefriedigende Einkaufentscheidung. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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