Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Preis läuft heiß

Kämpfe im Irak sorgen für ?Kriegsbörse? ähnlich der Zeit vor Beginn des Irakkriegs zwischen Dezember und März 2003. Kurse überhitzen. Dauer und Preisspitze nicht abschätzbar. 50$ für US-Barrel wird für kommende Woche erwartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ausfallgefahr des Iraks auf Grund der Kämpfe (starker Einfluss)
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
Sorge vor Terroranschlägen auf Ölanlagen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Unsicherheit über tatsächliche OPEC-Förderung
Ausfallgefahr wegen drohender Yukos-Insolvenz
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Raffinerieprobleme in den USA und Europa
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
USA und China verlangsamen Nachfragesteigerung
Saudi Arabien hat noch freie Förderkapazitäten
Charttechnik, Gegenreaktion überfällig

Unsere Heizölpreise schießen erneut aufwärts. Sie befinden sich in der erwarteten Überhitzungsphase. Derzeit ist sie noch vollkommen frei von nationalen Einflüssen. Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher besteht fort und damit das Potential für einen Nachfrageboom vor dem Winter. Wie lange die Überhitzungsphase anhält ist nicht vorhersagbar. Sie kann 2 Wochen oder 2 Monate dauern. Sie kann schnelle Rückschläge und weitere Anstiege bringen. Alles ist möglich. In Erwartung der Preissteigerungen rieten wir seit April zum Kauf. Nun ist die Phase gekommen, vor der wir Verbraucher mit unserem Rat bewahren wollten. Aber die immer noch leeren Tanks werden viele von ihnen zum Kauf zwingen. Der wird jetzt leider sehr teuer werden. Wir rechnen im Verlauf der Überhitzungsphase mit Heizölpreisen von über 0,50 EUR pro Liter bei 3000 Liter Liefermenge.

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