Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Preisauftrieb bleibt schwach

Das US-Wetter ist mild. Der Markt ist gut mit Rohöl versorgt. Die im Oktober beschlossene Mengenkürzung der OPEC wurde bisher nur zur Hälfte umgesetzt. Das sind Fakten. Im Februar sollen zusätzliche Kürzungen erfolgen. Bis dahin muss der alte Beschluss umgesetzt werden. Das sind Ankündigungen. Der Glaube an ihre Realisierung ist schwach. Der Preisauftrieb ist es auch. Charttechnisch wird ein schwacher Aufwärtstrend bestätigt. Der Dollar zeigt nach unerwartet positiven Konjunkturdaten aus den USA neue Stärke. Ein nennenswerter Teil des zuletzt erheblichen Kursrückgangs wurde bereits annulliert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will weiter kürzen
US-Vorräte deutlich gesunken
US-Nachfrage leicht gestiegen
Terror gegen Ölanlagen im Irak, in Nigeria und im Sudan
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: milde Temperaturen
OPEC konnte Kürzungen bisher nur teilweise durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau

Unsere Heizölpreise steigen. Das liegt aktuell mehr an der Dollar- als an der Ölpreisentwicklung. Den deutlichsten Effekt wird die MwSt.-Erhöhung in den nächsten Tagen bringen. Im Südwesten ist sie bereits umgesetzt. Weil die Lieferzeiten in den anderen Regionen etwas kürzer sind, folgen sie mit wenigen Tagen Verzug.

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