Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Preisdruck hält an

Die Preise geben weiter nach. An der Börse gilt derzeit das US-Wetter als Schlüssel der Preisbildung. Und das ist mild. Deshalb bleibt der Heizölkonsum vergleichsweise gering. Wenig diskutiert aber nicht weniger wichtig ist die allgemein gute Versorgungslage, gut gefüllte Tanklager und ein leicht überschüssiges Rohölangebot. Durch den etwas gebremsten US-Verbrauch sind die notorisch knappen Raffineriekapazitäten z.Z. kein Problem. Der Dollar schwingt seit Tagen mit kleinen Ausschlägen um das Niveau von 0,83 Euro. Auf Grund der veränderten Zinslage wird der Fortgang des Abwärtstrends erwartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Knappe US-Erdgasbestände
IEA hebt Nachfrageprognose
Raffineriekapazitäten knapp
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig
Weltweites Nachfragewachstum

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in US-Heizölregion
OPEC kann nicht alles Öl verkaufen
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt voran
US-Verbraucher sparsamer
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven
US-Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Sie sind auf dem besten Weg, ein Sechs-Monats-Tief zu markieren. Die Entwicklung am Weltmarkt ist momentan verbraucherfreundlich. Wir sehen die Chancen für einen neuen, starken Abwärtsschub skeptisch, obwohl die Charttechnik diesen immer wahrscheinlicher werden lässt. Nach unserer Meinung trifft das aktuelle Preisniveau die Lage am Ölmarkt recht gut. Daher wäre eine tendenziell seitwärts gerichtete Bewegung zu erwarten.

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