Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Preise aktuell ausgereizt

Nigeria liefert in diesen Tagen die Impulse für die Preisbewegung. Der Generalstreik sorgte für Auftrieb. Die Ankündigung seines Endes veranlasste gestern einen Kursrückgang. Der belastbare Gehalt der Nachrichten bleibt im Vagen. Broker können damit leben. Sie bewegen die Preise schließlich mit Phantasie. Charttechnisch wirken die Bewegungen im Augenblick neutral. Mittelfristig weisen sie aufwärts. Dies wird bei Gasöl und Heizöl besonders deutlich. Beim Dollar sieht es hingegen auch mittelfristig nach einem Seitwärtstrend aus.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Unruhebedingte Lieferausfälle in Nigeria
Iran gibt sich hart im Atomstreit
IEA erhöht Nachfrageprognose
OPEC lehnt Forderung nach mehr Öl ab
Weltwirtschaft wächst stärker als prognostiziert

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Streikende in Nigeria erwartet
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager prall gefüllt
US-Benzinnachfrage könnte sinken
Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juni reaktivieren

Unsere Heizölpreise divergieren in den verschiedenen Regionen. Im Mittel bewegen sie sich seitwärts. Das Niveau ist hoch. Dennoch liegt es weiterhin spürbar unter dem des Vorjahres. Angesichts der Entwicklung am Weltmarkt und der bisher noch tiefen Margen im Inland besteht kaum Hoffnung, dass Heizöl in den nächsten Monaten billiger werden könnte. Sowohl der Trend bei den übergeordneten Produkten als auch der Erholungsbedarf bei den Margen wird die Heizölpreise eher steigen lassen.

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