Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Preise am Boden

Seit einigen Tagen arbeiteten die Preise an ihrer Bodenbildung. Allem Anschein nach ist diese nun abgeschlossen. Die Zeichen stehen für Aufwärts. Die Finanzkrise wird als gemeistert betrachtet. Die Verunsicherung an den Börsen sollte in den kommenden Wochen schwinden. Eine Wirtschaftskrise der USA ist damit abgewendet. Der Ölverbrauch wird nicht einbrechen. Hurrikanprognosen werden konkreter. Aktuell wird eine wage Gefahr für die Raffinerien im Süden der USA thematisiert. Insgesamt nehmen die bullischen Töne wieder zu. Der Dollar gewann in den letzten Tagen kräftig an Wert. Gestern waren unerwartet schlechte Konjunkturzahlen aus Europa dafür verantwortlich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sturmwarnung in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Finanzmärkte entspannen sich
OPEC will Fördermengen nicht erhöhen
Atomkonflikt mit dem Iran
Chinas Wirtschaftswachstum ist stärker als erwartet
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Verlangsamte US-Konjunktur
US-Benzinnachfrage sinkt
US-Rohöllager prall gefüllt
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt

Unsere Heizölpreise ziehen an. In den letzten Tagen war die Bewegung gering und Folge des steigenden Dollars. Nun kommt der Auftrieb vom internationalen Ölmarkt. Er wird deutlicher. Es ist kaum anzunehmen, dass sich in den kommenden Wochen tiefere Preise einstellen werden. Der Preisabschwung wurde als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Er führte zu einer leichten Belebung des Binnenmarkts. Heizöl ist bei 3000 Liter Liefermenge noch rund 10 Prozent günstiger als im Vorjahr. Wir rechnen damit, dass der Vorteil bis zum Jahresende abgearbeitet ist.

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