Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Preise an der Grenze des Seitwärtstrends

Noch ist der Seitwärtstrend nicht verloren. Die Preisentwicklung der letzten Tage verlief allerdings bullisch. Als Grund werden die jüngsten US-Lagerdaten und Nachschubprobleme an vier US-Raffinerien, wegen einer Wasserkanalsperrung, genannt. Die Wiedereröffnung des Kanals liegt zwar nicht mehr im Plan. Aber ein Versorgungsproblem gibt es nicht. Heute und morgen bleibt die Leitbörse in New York geschlossen. Sollte während dieser Zeit keine Hurrikanwarnungen ergangen sein, werden die Preise mit dem Börsenstart wahrscheinlich nachgeben. Der Dollar ist angesichts mangelnder Zinserwartungen und negativ interpretierbarer Wirtschaftsdaten in Ungnade gefallen. Er sinkt deutlich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Atomstreit mit dem Iran
Rebellen stören Nigerias Ölindustrie
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Nachgebende US-Konjunktur
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise halten das Niveau. Der Seitwärtstrend besteht fort. Momentan wird er vom nachgebenden Dollar getragen. Wir behalten die Einschätzung bei, ohne Hurrikan keine nachhaltige Aufwärtsbewegung binnen ein bis zwei Monaten. Im Umkehrschluss müssten die Preise in den nächsten Tagen etwas nachgeben. Eine trendmäßige Abwärtsbewegung schließen wir als Möglichkeit während des Sommers allerdings aus.

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