Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Preise aus der Gerüchteküche

Im Verlauf des gestrigen Abends zogen die Preise weiter an. Am Wochenende kam das Gerücht über einen möglichen Angriff der USA auf den Iran mittels taktischer Atomwaffen auf. Die US-Regierung dementierte dies zwar, aber auf Grund der weiteren bullischen fundamentalen Daten war dies Wasser auf den Mühlen des Preisanstiegs. Ein Angriff wird zwar als unwahrscheinlich eingestuft, aber als Hilfsmittel für Tests von psychologischen Marken, wie die 69 oder gar 70 Dollar pro Barrel, müssen solche Gedankenspiele allemal hinhalten. Des Weiteren droht Venezuela mit einem Lieferstopp für die USA.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit
Venezuela droht mit Lieferstopp für USA
Sorge um US-Benzinversorgung
Raffineriekapazitäten knapp
Angst vor Hurrikansaison
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Nachfragewachstum stetig
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wächst langsamer
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
OPEC produziert über Nachfrage
Vorräte gut
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen weiter. Der Dollar hat sich zunächst einmal beruhigt. Entscheidender Einfluss wird wieder vom Ölpreis genommen, der zurzeit in Richtung 70 Dollar zieht. Günstige Einkaufsmomente können sich lediglich aus kurzfristigen Gegenbewegungen ergeben, die in der Regel Folge von starken Preissprüngen sind.

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