Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Preise dümpeln seitwärts

An Ölprodukten gibt es derzeit keinen Mangel. Rohöl ist ebenfalls auskömmlich auf dem Markt vorhanden. Die Vorräte sind gut. Einige US-Raffinerien haben unerwartete technische Probleme. In den nächsten Monaten werden sechs bis acht schwere Hurrikane im Golf von Mexiko erwartet. Die geopolitische Lage ist latent spannungsreich. Aktuell regt sie aber nicht zur Eskalationssorge an. Die wichtigen Börsen bleiben heute geschlossen. Die Preise werden in einem ausgewogenen Einflussgeflecht gehalten. Große Bewegungen sind nicht zu erwarten. Der Dollar setzt seinen schwachen Aufwärtstrend als Gegenreaktion zum deutlichen Kursrückgang der letzten Wochen fort.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikansaison in den USA
Raffineriekapazitäten knapp
Atomstreit mit dem Iran
Venezuela fordert Ausstoßkürzungen der OPEC
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren
Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gute US-Vorratslage
US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
OPEC will Ausstoß beibehalten
Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben

Unsere Heizölpreise zeigten zuletzt wenig Bewegung. Die ist auch heute nicht zu erwarten. Angesichts der angespannten aber ausgewogenen Stimmungslage an den Börsen ist in naher Zukunft tendenziell mit einem seitwärtsgerichteten Preisverlauf zu rechnen. Die Chance auf rückläufige Preise ist dürftig. Der erste schwere Hurrikan in diesem Jahr wird vermutlich neue Jahreshöchststände bringen.

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